Knicksenkfuss/Plattfuss

Knicksenkfuss/Plattfuss

Der Plattfuß ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fußinnenseite den Boden berührt und der Vorderfuß nach außen gedreht ist. Hat, von hinten betrachtet, die Ferse zusätzlich einen „Knick“ spricht man von einem Knicksenkfuß. Wo genau die Grenze zwischen diesen beiden Fehlstellungen ist, ist noch unklar.

Die Schmerzen sind von Stadium zu Stadium unterschiedlich. Meist beginnen sie an der Fußinnenseite entlang einer Sehne, die das innere Gewölbe stabilisiert. Später wandern die Schmerzen an die Fußaußenseite. Die Fehlstellung kann bereits im Kindesalter auffallen, ist aber meistens erst im Erwachsenenalter symptomatisch. Je früher die Fehlstellung erkannt wird, desto besser können Langzeitfolgen vermieden werden. Im Kindesalter sowie im Anfangsstadium im Erwachsenenalter ist in der Regel eine konservative Therapie mit Schuheinlagen und Physiotherapie ausreichend. Bei starken Fehlstellungen im Kinder- und Jugendalter kann mit einem minimal-invasiven Eingriff, bei dem anschließend gleich belastet werden darf, das innere Gewölbe gestützt werden. Bei starken Fehlstellungen im Erwachsenenalter ist die operative Methode abhängig von dem Schweregrad der Fehlstellung.

Operation kann der Fuß in einem speziellen Hallux Schuh für 4 Wochen voll belastet werden.

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